Die bekannte Geschichte Kastamonus beginnt mit dem Hethiterreich. Danach herrschten hier die phrygischen und lydischen Königreiche, und im 4. Jahrhundert v. Chr. ging es an die Perser über. Alexander annektierte das Gebiet von Kastamonu im selben Jahrhundert zusammen mit dem Rest Anatoliens an Makedonien; nach ihm übernahm das Königreich Pontos den Bezirk, und Rom zerstörte Pontos im 1. Jahrhundert v. Chr. Kastamonu blieb viele Jahre lang römisch, und als sich das Reich im Jahr 395 n. Chr. teilte, ging es mit dem übrigen Anatolien an Byzanz.
Vor all dem wurde die Region — Paphlagonien —, so die Darstellung der Provinzdirektion, von den Kaška gehalten, die hier als der älteste Zweig der Sumerer beschrieben werden. Sie herrschten zwischen 2000 und 1300 v. Chr., unterhielten politische, kommerzielle und kulturelle Beziehungen zu den Ägyptern, den Syrern und den Chaldäern und standen mit den Hethitern mal im Krieg, mal im Frieden. Sie sind als ein hartes, kriegerisches Volk bekannt.


























