Überblick
Arsameia liegt oberhalb des Kahta-Baches, gegenüber der alten Burg von Kahta, 26 Kilometer von der Stadt Kahta in Adıyaman entfernt. Auch als Arsameia am Nymphaios bekannt, wurde es — laut den Inschriften von König Antiochos I. — im frühen 2. Jahrhundert v. Chr. von Arsames, dem Ahnherrn der Kommagene-Linie, als Sommerhauptstadt und Verwaltungssitz des Königreichs gegründet. Das meiste, was erhalten ist, ist jedoch das Werk von Antiochos I. selbst.
Der Hügel trägt die Überreste des Sommerpalastes und auf der Plattform darüber die Grabstätte, die Antiochos für seinen Vater, König Mithridates I. Kallinikos, errichten ließ. Eine Reliefstele des Mithridates steht an der Prozessionsstraße, die von Süden zum Grab ansteigt. Die Stätte birgt außerdem die längste griechische Inschrift, die bisher in Anatolien gefunden wurde, wie das Ministerium sie beschreibt, und die längste ihrer eigenen Zeit: einen Text, der die Gründung der Stadt darlegt, die Bauten, die Antiochos hier ausführte, die Architektur und die Reliefs der Region, ihre religiösen Bauten, die Gesetze des Königreichs Kommagene, die königliche Linie und das, was bei religiösen Zeremonien zu tun war.
Über der Inschrift steht das bekannteste Relief der Stätte, Antiochos I. beim Handschlag mit Herakles. Darunter führt eine Treppe steil in einen in den Fels gehauenen Tunnel von etwa 158 Metern Länge hinab, dessen Zweck nie geklärt wurde — es bleibt eine offene Frage und keine gelöste. Der Zugang erfolgt mit dem Privatwagen oder bei einer organisierten Tour; die Wegbeschreibung des Ministeriums verortet ihn bei Kilometer 60 der Straße Adıyaman–Kahta–Nemrut.
Anfahrt
- Zugang
- At the sixtieth kilometre of the Adıyaman–Kahta–Nemrut road. Reached by private car or on a tour.
Wann hinfahren
- Klima
- Across Adıyaman as a whole, monthly mean temperatures run from 4.7 °C in January to 31.1 °C in July; the mean stays between 15 and 25 °C in April, May and October; rainfall is heaviest in January (137 mm) and lightest in July (2 mm). Long-term means for 1963-2025 from the Turkish State Meteorological Service (MGM).






