Überblick
Die Große Moschee von Bayburt war ursprünglich keine Moschee: Sie wurde in der Seldschukenzeit als Karawanserei erbaut und später umgewandelt. Man nimmt an, dass sie unter der Herrschaft von Gıyaseddin Mesud II. zwischen 1282 und 1298 errichtet wurde, und sie wurde bekanntermaßen viele Male instand gesetzt. Das Gebäude ist rechteckig, aus Quadersteinen in tragender Mauerwerkskonstruktion. Das Minarett an der Nordostecke ist der klassische seldschukische Ziegeltyp mit einem Balkon; der Fliesenschmuck, der einst die Nischen an seinem achteckigen Schaft füllte, ist zerstört, doch das Band aus Fliesenwerk mit Pflanzenmuster unter dem Balkon ist noch zu sehen.
Die Vorhalle an der Ostfront ist ein späterer Anbau und wurde vor Kurzem mit Verglasung geschlossen. An mehreren Stellen des Gebäudes gibt es Inschriften. Eine in der Nische auf der Südseite soll eine Instandsetzungsinschrift sein. Der Hauptraum wird über zwei bogenförmige Holztüren mit Steinrahmen auf der Ostseite betreten, beide recht schlicht. Im Garten befindet sich ein osmanischer Begräbnisbezirk mit vier Kenotaph-Gräbern, deren Grabsteine mit Fesen und Palmen verziert sind und Inschriften tragen.
Wann hinfahren
- Klima
- Across Bayburt as a whole, monthly mean temperatures run from -6.1 °C in January to 18.9 °C in August; the mean stays between 15 and 25 °C in June, July and August; rainfall is heaviest in May (73 mm) and lightest in August (16 mm). Long-term means for 1959-2025 from the Turkish State Meteorological Service (MGM).






