Überblick
Die Gök Medrese ist ein geschlossener Komplex aus Moschee, Medrese und Grabbau, 1267 von Seyfeddin Torumtay, dem Statthalter von Amasya, erbaut. Der Name – die blaue Medrese – soll von den blau glasierten Ziegeln am Tambour des achteckigen Grabbaus stammen.
Das Gebäude ist rechteckig und diente zugleich als Moschee und als Medrese; seine dicken Mauern sind aus Haustein gefügt. Die Moschee hat einen großen Eingang in Form eines tonnengewölbten Eyvans. Die Fenster zu beiden Seiten des Haupttors, das von geometrischem Schmuck eingefasst ist, zählen zu den schönsten Beispielen seldschukischer Steinmetzkunst: Sie verjüngen sich nach oben durch reiche Muqarnas und werden von rechteckigen Rahmen eingefasst. Das Tor selbst, ein feines Stück Holzarbeit, ist heute im Museum von Amasya ausgestellt.
Im Inneren teilen acht dicke Säulen in zwei Reihen zu je vier den Raum senkrecht zum Mihrab in drei Abschnitte, insgesamt fünfzehn Joche, die von Kuppeln und Gewölben auf Spitzbögen überdeckt sind. Der halbzylindrische Mihrab ist schlicht im Aussehen.
Der Grabbau gehört in seiner Architektur und seinem Schmuck zu den schöneren Beispielen seldschukischer Kunst: achteckig auf quadratischem Grundriss, überdeckt von einer Ziegelhaube in Form einer Sternpyramide auf einem hohen Tambour.
Anfahrt
- Zugang
- In the Gökmedrese neighbourhood, near where the Amasya–Tokat road leaves the city centre.
Wann hinfahren
- Klima
- Across Amasya as a whole, monthly mean temperatures run from 2.7 °C in January to 23.9 °C in August; the mean stays between 15 and 25 °C in May, June, July, August and September; rainfall is heaviest in May (55 mm) and lightest in August (10 mm). Long-term means for 1961-2025 from the Turkish State Meteorological Service (MGM).






