Überblick
Die Große Moschee von Mardin ist ein Werk der artukidischen Zeit und mit ihrer gerippten Kuppel und ihrem Minarett das Wahrzeichen der Stadt. Den Unterlagen zufolge wurde sie mit zwei Minaretten erbaut. Die Inschrift am quadratischen Sockel des einen erhaltenen Minaretts nennt 1176 als Baujahr, doch das heute stehende Minarett wurde 1888–89 in einer neuen, eklektischen Weise wiederaufgebaut.
Einige syrische Autoren sagen, das Gebäude sei aus einer Kirche umgewandelt worden. Selbst wenn nicht, ist es wahrscheinlich, dass an der Stelle eine ältere Kirche stand.
Sie trägt die Grundzüge der artukidischen Architektur des zwölften Jahrhunderts und ist ein wichtiges Beispiel für den im Südosten früh aufgekommenen Moscheegrundriss: in die Breite entwickelt, mit einer Kuppel vor dem Mihrab. Das Material ist regelmäßiger Haustein. Die Kuppel ist außen gerippt – eine Technik, die für einige spätere artukidische Bauten kennzeichnend ist, in dieser Moschee erstmals verwendet wurde und danach in Mardin zur Tradition wurde.
Im Norden liegt ein rechteckiger Hof mit einem Brunnen im Eyvan an seiner Nordseite. Südlich davon verläuft die Moschee parallel zur Mihrab-Wand in drei tonnengewölbten Schiffen, von denen die beiden der Mihrab-Wand nächsten von der Kuppel unterbrochen werden – ein in die Breite entwickeltes Schema mit der Kuppel vor dem Mihrab und ein Vorbild, das von recht vielen Bauten der Umgebung nachgeahmt wurde. Die Moschee ist für das Gebet und für Besuche geöffnet, und sie bewahrt ein Haar des Propheten.
Anfahrt
- Zugang
- From 1. Cadde, before you reach the jewellers' market, go down through the bazaar beside the Pamuk mosque.
Wann hinfahren
- Klima
- Across Mardin as a whole, monthly mean temperatures run from 3.1 °C in January to 29.9 °C in July; the mean stays between 15 and 25 °C in May and October; rainfall is heaviest in January (114 mm) and lightest in August (2 mm). Long-term means for 1940-2025 from the Turkish State Meteorological Service (MGM).






