Überblick
Kappadokien wird im Norden vom Kızılırmak, im Osten von Yeşilhisar, im Süden von den Bergen Hasan und Melendiz, im Westen von Aksaray und im Nordwesten von Kırşehir begrenzt. Seit der Kupfersteinzeit leben hier ununterbrochen Menschen.
Zwei Dinge erklären das. Das erste ist das Gestein: Tuff, den die Berge Erciyes und Hasan ausgeworfen haben und den Wind und Wasser zu den Formen abgetragen haben, für die die Region bekannt ist. Das zweite ist, was die Menschen daraus gemacht haben. In den Tuff geschnittene Räume bleiben im Winter warm und im Sommer kühl, sodass die ausgehöhlten Innenräume zu jeder Jahreszeit angenehm sind – ein praktischer Grund für die Besiedlung, kein landschaftlicher.
Zwischen dem siebten und dreizehnten Jahrhundert wurde insbesondere Göreme zu einem wichtigen Zentrum des Christentums, besiedelt von Menschen, die Verfolgung entkamen, und die Kirchen, die sie in den Fels schnitten, sind der Grund, warum das Tal ebenso als religiöse wie als geologische Landschaft gelesen wird.
Die Welterbe-Eintragung umfasst mehr als das Freilichtmuseum in Göreme. Sie schließt auch die unterirdischen Städte Derinkuyu und Kaymaklı, die Taubenhäuser von Karain, die Karlık-Kirche, die Theodoros-Kirche in Yeşilöz und das archäologische Gebiet von Soğanlı ein – getrennte Orte, manche eine Autostunde voneinander entfernt, unter einer Eintragung.
Anfahrt
- Zugang
- Göreme lies ten kilometres from Nevşehir and public transport runs there.
Wann hinfahren
- Klima
- Across Nevşehir as a whole, monthly mean temperatures run from -0.1 °C in January to 21.4 °C in July; the mean stays between 15 and 25 °C in June, July, August and September; rainfall is heaviest in May (58 mm) and lightest in August (8 mm). Long-term means for 1959-2025 from the Turkish State Meteorological Service (MGM).






